<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zeitstrategie-LernBlog&#187; Prioritäten</title>
	<atom:link href="http://www.zeitstrategie.de/tag/prioritaten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.zeitstrategie.de</link>
	<description>Japanisch, Arbeitsorganisation, Zeit-Management und Schreiben</description>
	<lastBuildDate>Mon, 29 Mar 2010 15:53:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Zu viele Geschenke und zu wenig Zeit &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.zeitstrategie.de/2010/02/viele-geschenke-wenig-zeit-2/</link>
		<comments>http://www.zeitstrategie.de/2010/02/viele-geschenke-wenig-zeit-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 17:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lizzy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitstrategie.de/?p=960</guid>
		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen dachte ich noch ich könnte mir fast <strong>unbegrenzte Freizeit</strong> verschaffen, indem ich einfach später ins Bett fiel. Und so blieb ich regelmässig bis 5 Uhr früh wach, um überhaupt eine Chance zu haben einige meiner Vorhaben zu verwirklichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam bin ich etwas genervt. Denn unser ungebetener <strong>Hausgast</strong>, die Magen-Darm-Grippe, spielt gerne &#8220;Reise nach Jerusalem&#8221;. Nach meinem Mann und mir hat sie sich vor ein paar Tagen auf unseren Sohn gesetzt. Der Kleine hat es dafür besser ausgehalten als wir und sie schon fast ganz besiegt.</p>
<p>In letzter Sekunde hat sie es aber geschafft sich <strong>Verstärkung</strong> zu holen. Nun spielen eine Erkältung und ein fieser Weisheitszahn weiter. Momentan sitzen sie mit ihren spitzen Hintern auf meinem Kopf und hüpfen aufgeregt auf und ab.</p>
<p>Ich kann nur hoffen, dass die Erkältung nicht begriffen hat wie das Spiel funktioniert und meine Familie in Ruhe lässt, bis mein Immunsystem sie genauso elend zugrunde richtet, wie sie mich. Aber Sicherheiten gibt es nicht.</p>
<p>Die <strong>Rache</strong> am Weisheitszahn ist dagegen schon in Planung. Der darf sich nämlich nächsten Monat vor dem Zahnarzt fürchten.</p>
<p><span id="more-960"></span></p>
<h2>Schreibfaul</h2>
<p>Zum regelmässigen bloggen fehlt mir dagegen gerade die Lust. Deshalb werden die Artikel weiterhin nur sporadisch erscheinen und die &#8220;<strong>Vokabeln der Woche</strong>&#8221; setze ich mindestens eine weitere Woche aus.</p>
<p>Letzte Woche hatte ich ja gejammert, dass mich meine <a href="http://www.zeitstrategie.de/2010/01/viele-geschenke-wenig-zeit-1/">Weihnachtsgeschenke und Hobbys vom Schreiben abhalten</a>. </p>
<p>Deshalb hatte ich meine verfügbare Freizeit bestimmt und muss jetzt die ganzen Tätigkeiten wie Schreiben, Keyboard spielen lernen, Lesen und Sprachen lernen darin unterkriegen.</p>
<p>Und über den ersten, gründlich gescheiterten <strong>Lösungsversuch</strong>, möchte ich Euch heute berichten. Aus Fehlern kann man bekanntlich besonders gut lernen.</p>
<h2>Lösungsversuch 1: Nur Schwächlinge brauchen Schlaf</h2>
<p>Vor einigen Wochen dachte ich noch ich könnte mir fast <strong>unbegrenzte Freizeit</strong> verschaffen, indem ich einfach später ins Bett fiel. Und so blieb ich regelmässig bis 5 Uhr früh wach, um überhaupt eine Chance zu haben einige meiner Vorhaben zu verwirklichen.</p>
<p>Da ich mich Nachts nicht aufs Schreiben konzentrieren kann, versuchte ich wenigstens alle neuen Artikel in meinem Feedreader anzuschauen. Dabei stieß ich auf immer mehr interessante Blogs und sammelte diese dann auch. Die Nächte wurden dadurch immer <strong>länger und anstrengender</strong>. Lesen und kommentieren machten dann auch keinen Spaß mehr.</p>
<p>Und tagsüber lief ich wie ein Zombie durch die Wohnung &#8211; mit eingesunkenen Schultern,  schwankendem Gang und einer unverständlichen Art mich auszudrücken. Schon einfachste Fragen meines Mannes überforderten mich:</p>
<p>&#8220;Schatz, willst Du Tee?&#8221;<br />
Hatte er mich gerade etwas gefragt? Ich bildete mir ein es ging um Getränke.<br />
&#8220;Also willst Du?&#8221;<br />
&#8220;Ok&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Welche Sorte&#8221;?<br />
Immer diese komplizierten Fragen. Mein Kopf ruhte sich zum Nachdenken auf der Tischplatte, bis ich zu einer Antwort fähig war.<br />
&#8220;Aehhhmm. Mir egal.&#8221;</p>
<p>Auch die Kinderbetreuung war tagsüber so anstrengend, dass ich Mittags neben dem Kind einschlief und dann gar <strong>keine brauchbare Freizeit</strong> mehr hatte. </p>
<p>Deshalb gehe ich in Zukunft lieber wieder um 1 oder 2 ins Bett. (Sobald die olympischen Winterspiele wieder rum sind). Das ist angenehmer, produktiver und <strong>spart Zeit</strong>.</p>
<h2>Es war ja vorauszusehen</h2>
<p>Eigentlich hätte ich es schon früher wissen müssen.  Denn dass Schlaf wichtig ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Ich wollte es nur nicht wahrhaben. </p>
<p>So ein <strong>Selbstversuch</strong> gibt einem dann die Bestätigung das man eben auch zu den Schwachen gehört, die die langen Nächte nicht mehr durchstehen. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie lange bleibt Ihr denn abends immer auf? Seid Ihr stärker als ich oder braucht Ihr auch Euren Schlaf? Schreibt es mir bitte. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich wünsche übrigens allen, die momentan auch krank sind eine gute Besserung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitstrategie.de/2010/02/viele-geschenke-wenig-zeit-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zu viele Geschenke und zu wenig Zeit &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://www.zeitstrategie.de/2010/01/viele-geschenke-wenig-zeit-1/</link>
		<comments>http://www.zeitstrategie.de/2010/01/viele-geschenke-wenig-zeit-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lizzy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Multitasking]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitstrategie.de/?p=312</guid>
		<description><![CDATA[Viel zu viele Vorhaben auf einmal und dabei nur wenig ruhige Freizeit am Stück halten mich vom Schreiben ab. Der Erfahrungsbericht beschreibt meine Versuche mit weniger Schlaf und eine geplante Zeitmanagement-Strategie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist Euch ja schon aufgefallen, dass sich seit Weihnachten nur wenige neue Artikel ins Blog verirrt haben. Mir kommt es sogar so vor, als ob mich mein WordPress-Adminbereich vorwurfsvoll anstarren würde. </p>
<p>Grund für den <strong>Mangel an Artikeln</strong> sind vor allem die vielen Weihnachtsgeschenke, die ich bekommen habe. (Neben einer Magen-Darm-Grippe, die mich gerade daran erinnert wie schlimm die ersten 3 Monate meiner Schwangerschaft waren.) </p>
<p>Ja Ihr habt das richtig gelesen: Die Geschenke sind schuld. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Vieles von dem, was ich mir gewünscht hatte, wie Keyboard, Lehrbücher und Romane, habe ich unerwartet auch bekommen. Und die Beschäftigung mit den tollen neuen (und auch vielen alten) Sachen hält mich in meiner <strong>knappen Freizeit</strong> oft vom Schreiben ab.</p>
<p><span id="more-312"></span></p>
<h2>Täglich auf der ToDo-Liste</h2>
<ul>
<li>Den größten Teil des Tages verbringe ich damit meine Umgebung <strong>vor meinem Zweijährigen zu beschützen</strong> &#8211; und umgekehrt. Das hat Vorrang vor allen anderen Tätigkeiten.</li>
<li><strong>Bloggen</strong>: Meist schreibe ich Artikel mehrmals um, bis ich zufrieden bin. Deshalb brauche ich für einen Artikel meist mehrere Tage. (Falls Euch dieser hier nicht gefallen sollte, dann hättet Ihr die erste Version sehen sollen&#8230;;-) )</li>
<li><strong>Blogs lesen</strong> und dort <strong>kommentieren</strong>.</li>
<li>Einen <strong>Roman</strong> schreiben. In letzter Zeit bestand diese Arbeit allerdings mehr aus Nachdenken als aus tun. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  </li>
<li><strong>Lernen</strong>: Keyboard, Gitarre, Japanisch, Französisch und Schreiben. Dazu kommen verschiedenste Themenbereiche, mit denen ich mich je nach Lust und Laune (und Verfügbarkeit in der Stadtbibliothek) beschäftige. Momentan: Psychologie.</li>
<li><strong>Lesen</strong>: Neben Lehrbüchern lese ich am liebsten <strong>Fantasyromane</strong>. Jetzt habe mir endlich wieder die Zeit dazu genommen. Gerade habe ich <a href="http://www.amazon.de/Small-Favor-Novel-Dresden-Files/dp/0451462009/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1263572442&#038;sr=1-1">Jim Butchers Small Favor</a> (aus der <strong>Dresden Files</strong> Reihe) fertiggelesen. Als nächstes sind Teil 2 &#038; 3 der <a href="http://www.amazon.de/Sword-Truth-Boxed-Set-Books/dp/0812575601/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1263572185&#038;sr=1-2">Sword of Truth</a>-Reihe von Terry Goodkind dran. Die darauf beruhende TV-Serie <a href="http://www.meinungs-blog.de/das-schwert-der-wahrheit-legend-of-the-seeker">Legend of the Seeker</a> hat Matthias vom Meinungsblog vor einiger Zeit vorgestellt.</li>
<li><strong>Haushalt</strong>: Notwendig. Aber notfalls einfach zu ignorieren. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Da ich die meiste Zeit mit meinem Sohn verbringe, bleiben für alle anderen Tätigkeiten nur wenige Stunden. Schreiben ist ehrlich gesagt anstrengend. Also will ich mich gerne auch mit entspannenderen Dingen beschäftigen, wie Lesen. (Egal ob Lehrbücher, Romane oder Blogs.)</p>
<p>Wie kann ich es nun trotzdem schaffen <strong>Zeit zum Schreiben</strong> zu finden?</p>
<h2>Verfügbare Freizeit ermitteln</h2>
<p>Um das herauszufinden muss ich erstmal wissen, wie wenig Freizeit mir tatsächlich zur Verfügung steht. Dazu schaue ich mir erstmal eine <strong>typische Woche</strong> an und male freie Zeiten in meinem Wochenkalender bunt an. (Anmalen ist auch entspannend^^).</p>
<p>Vor- und nachmittags braucht mein Sohn alle Aufmerksamkeit. Und abends wird jeder Konzentrationsversuch von beiden männlichen Familienmitgliedern verhindert. Manchmal lenkt mein großartiger Mann aber den Kleinen so lange ab, bis ich ein paar Seiten im Buch weitergelesen habe oder er nimmt ihn zum einkaufen mit.</p>
<p>Oft  bleiben mir aber nur <strong>2 Stunden</strong>, in denen mein Sohn freundlicherweise Mittagsschlaf macht, um in Ruhe schreiben und lernen zu können. Zumindest, wenn ich selbst nicht auch einschlafe. Und <strong>weitere 1-2 Stunden</strong> Nachts, die ich gerne mit dem Lesen von Blogs und Büchern verbringe. Zum intensiven Nachdenken bin ich dann weder willens noch in der Lage.</p>
<p>An den Wochenenden besuchen wir oft Familie und Freunde, die weiter weg wohnen.<strong> Autofahrten</strong> sind für mich die perfekte Gelegenheit zur Erholung. Denn mein Mann muss lenken und das Kind ist angeschnallt und beschäftigt sich mit einem Buch oder den anderen Autos. (Yay!)</p>
<p>Nun weiss ich also wie viel Zeit mir ungefähr für meine Interessen bleibt. </p>
<p>Normalerweise versuche ich <strong>mindestens eine Stunde täglich fürs Schreiben</strong> zusammenzusuchen, aber diese Zeitspanne hat sich immer weiter verringert. Wenn ich sie nun wieder ausdehne bleibt mir nur wenig für die restlichen Tätigkeiten übrig.</p>
<p>Wie erreiche ich nun eine gute Balance?</p>
<h2>Lösungsansätze</h2>
<p>Da mir dieser Artikel etwas lang geraten ist verrate ich Euch meine 3 Lösungsversuche (von denen einer schon gründlich gescheitert ist) im zweiten Teil.</p>
<p>Darin geht es um weniger Schlaf, Prioritäten und kleine Optimierungsmassnahmen.</p>
<p>Habt Ihr noch <strong>Vorschläge</strong> für mich? Wie schafft Ihr Zeit für Eure Hobbys? Oder wie bekommt Ihr Kinder und Interessen unter einen Hut? </p>
<p>Ihr könnt auch gerne versuchen zu erraten, welcher der gerade genannten Lösungsversuche nicht funktioniert hat. Ich freue mich auf Eure Kommentare. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitstrategie.de/2010/01/viele-geschenke-wenig-zeit-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Prioritäten verteilen: Bloggen vs. Bügeln</title>
		<link>http://www.zeitstrategie.de/2009/07/prioritaten-verteilen-bloggen-vs-bugeln/</link>
		<comments>http://www.zeitstrategie.de/2009/07/prioritaten-verteilen-bloggen-vs-bugeln/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 15:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lizzy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabenüberblick]]></category>
		<category><![CDATA[Listen]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitstrategie.de/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[Folgende Einträge stehen heute (unter Anderem) auf meiner ToDo-Liste: • Mit dem Kind spielen (Eigentlich, steht es nicht wirklich da. Es ist auch ziemlich unmöglich ein Kind zu vergessen – die sind zwar ganz schön niedlich, aber auch laut und fordernd und haben eine eingebaute Erinnerungsfunktion, wenn sie Aufmerksamkeit brauchen. Hier dient der Eintrag als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Einträge stehen heute (unter Anderem) auf meiner ToDo-Liste:</p>
<p>•	Mit dem Kind spielen (Eigentlich, steht es nicht wirklich da. Es ist auch ziemlich unmöglich ein Kind zu vergessen – die sind zwar ganz schön niedlich, aber auch laut und fordernd und haben eine eingebaute Erinnerungsfunktion, wenn sie Aufmerksamkeit brauchen. Hier dient der Eintrag als Beispiel.)<br />
•	Stadtbibliothek: Bücher verlängern<br />
•	Blogartikel schreiben<br />
•	Werbeartikel-Text übersetzen<br />
•	Sport<br />
•	Bookmarks sortieren<br />
•	Spülmaschine ausräumen<br />
•	Zeichnen<br />
•	Küche aufräumen<br />
•	Bügeln (Steht hier auch nur als Beispiel, da ich diese Tätigkeit für so unnötig halte, dass sie von vornherein nie auf meiner Liste auftauchen würde. – Bügelfreie Hemden: Die Kleidung für effektive Zeitplanung.)</p>
<p>Meistens bestimme ich die <strong>Reihenfolge meiner Listeneinträge</strong> ganz nach Gefühl. Alles was mir an diesem Tag wichtig erscheint kommt nach vorne, der Rest wird dahinter angeordnet. Mein Gefühl sagt mir: Mit dem Kind spielen ist wichtig! Die Küche dagegen verträgt es noch etwas ignoriert zu werden.</p>
<p>Manchmal ist die Reihenfolge aber nicht ganz eindeutig. In diesem Fall überlege ich mir als erstes inwiefern es mir nützt die Tätigkeit zu erledigen, und was passieren würde, wenn ich sie ignorierte. Daraufhin vergebe ich dann Prioritäten. (Inspiriert von der Eisenhower-Methode).</p>
<ul>
<li><strong>Aufgaben, die mein Leben viel besser machen, wenn ich sie erledige oder viel schlechter, wenn ich sie nicht erledige erhalten Priorität 1. (P1)</strong></li>
</ul>
<p>Mein Sohn belegt den obersten Platz und mit einigem Abstand folgen andere Dinge, wie zum Beispiel dieses Blog. Glücklicherweise geht „mit dem Kind spielen“ oder „Spazieren gehen“ als Sport durch, sonst würde es momentan schlecht um meine Fitness stehen. Denn durch das Kind und das Bloggen bleibt kaum Zeit mich auf dem Heimtrainer zu quälen. (Ich bemitleide mich in diesem Punkt nur wenig. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Das Blog ist mir momentan sehr wichtig, weil ich die Schreibroutine brauche. Denn ich habe mir fest vorgenommen in spätestens 10 Jahren mit meinem Roman anzufangen und in weiteren 10 Jahren fertig zu werden. Sobald ich die Routine gewonnen habe, werde ich mich um die Feinheiten des Schreibhandwerks kümmern. Die Kommaregeln werde ich mir also in naher Zukunft leider nicht aneignen können.</p>
<p>Auch ausgeliehene Bücher zu verlängern oder abzugeben kann wichtig sein, je nachdem wie sehr man an seinem Geld hängt. Die Alternative wäre kostspielig.</p>
<ul>
<li><strong>Aufgaben, die mein Leben etwas besser machen, wenn ich sie erledige oder etwas schlechter, wenn ich sie nicht erledige erhalten Priorität 2. (P2)</strong></li>
</ul>
<p>Sport gehört für mich dazu. Immerhin erhält er die Gesundheit und die Figur. Wenn die Sache nur nicht so anstrengend wäre&#8230;<br />
Da Bookmarks ungeordnet unbrauchbar sind hat diese Aufgabe sehr positive Auswirkungen – allerdings ist auch sehr viel Arbeit damit verbunden. Da ich aber auch mit ungeordneten Bookmarks weiterleben kann steht der Punkt eher mittig.</p>
<ul>
<li><strong>Aufgaben, die mein Leben kaum verändern erhalten Priorität 3 (P3)</strong></li>
</ul>
<p>Zeichnen macht mir Spaß. Ich brauche es aber nicht um mich wohl zu fühlen. Und da es mir bei wichtigeren Tätigkeiten auch nicht hilft steht es weit unten.</p>
<p>Nach dem Verteilen der Prioritäten gehe ich die Liste noch mal von vorne durch. Als erstes schaue ich die Aufgaben aus der dritten Kategorie (P3) an.</p>
<p>Gibt es da Punkte, die in Zukunft wichtig werden könnten? Beispielsweise mag es heute noch nicht wichtig sein die Küche aufzuräumen. Ein Tag Verzögerung könnte aber die zukünftige Arbeit schwieriger machen. Wenn ich meine Zukunft einfacher gestalten will bleibt der Eintrag. Wenn ich aber keine Lust habe an meine Zukunft zu denken, weil ich schon ganz schön viel Anderes zu tun habe, kommt er weg. Auch Aufgaben, die mir Spaß machen bleiben erstmal stehen. Vom Rest kann ich mich guten Gewissens befreien &#8211; Lebewohl Bügeln.</p>
<p>Innerhalb der Prioritätenliste stehen die Aufgaben, die bald erledigt werden müssen, also <strong>dringlich</strong> sind, vor den nicht-dringlichen Aufgaben. Je nach Dringlichkeit können einzelne Punkte aus den unteren Kategorien auch nach oben rutschen. Wenn mein Vater die Übersetzung des Werbeartikel-Textes dringend benötigte, würde dieser Punkt weiter oben stehen.</p>
<p>Daraufhin übertrage ich alles ordentlich in meinen Kalender. Danach kann ich schon anfangen die Aufgaben abzuarbeiten.</p>
<p>Alles was liegen bleibt wird am nächsten Tag aufgeschrieben. Weniger wichtige Tätigkeiten, die ich mehrere Tage oder Wochen hintereinander nicht angehen konnte verbanne ich für einige Zeit, bis sie wieder aktuell werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitstrategie.de/2009/07/prioritaten-verteilen-bloggen-vs-bugeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Listen: So schön kann Planung sein &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.zeitstrategie.de/2009/06/listen-so-schon-kann-planung-sein-teil-2/</link>
		<comments>http://www.zeitstrategie.de/2009/06/listen-so-schon-kann-planung-sein-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 23:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lizzy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberei]]></category>
		<category><![CDATA[Listen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitstrategie.de/?p=60</guid>
		<description><![CDATA[Wie ich auf die Idee kam, Listen zu erstellen, weiß ich nicht mehr. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich eines Tages viel zu tun hatte und alles was ich mir vorgenommen hatte in meinen Kalender schrieb. Da standen nun alle möglichen Tätigkeiten ungeordnet untereinander. Unter anderem Punkte wie: Schreibtisch aufräumen und Staubsaugen. Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich auf die Idee kam, Listen zu erstellen, weiß ich nicht mehr. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich eines Tages viel zu tun hatte und alles was ich mir vorgenommen hatte in meinen Kalender schrieb. Da standen nun alle möglichen Tätigkeiten ungeordnet untereinander. Unter anderem Punkte wie: Schreibtisch aufräumen und Staubsaugen. Zu meiner Verwunderung mutierte ich an diesem Tag zu Dr. Jekyll – also einer besseren Version meiner selbst. Abends waren fast alle Punkte abgehakt – und die Wohnung war sauberer als gewohnt.</p>
<p>Danach fing ich an, diese Methode regelmäßig einzusetzen. Plötzlich war ich ganz fleißig  und konnte Tag für Tag mehr erledigen, als je zuvor in meinem Leben. Und das nur, weil ich nun wusste was zu tun ist. Außerdem empfand und empfinde ich abhaken als befriedigend. Es versorgte mich den ganzen Tag über mit kleinen – und manchmal großen – <strong>Erfolgserlebnissen</strong>. (Gibt es da noch Andere oder habe ich eine verschrobene Vorstellung von Erfolg?) Meistens schaffte ich es aber nicht alle Punkte abzuhaken. Alles was ich am aktuellen Tag nicht erledigen konnte wurde auf den nächsten Tag verschoben.</p>
<p>Nach einiger Zeit merkte ich, dass ich zwar viel mehr Dinge erledigte, die Meisten aber weniger wichtig oder komplett belanglos waren. Also stellte ich gefühlt wichtige Aufgaben an den Anfang und den Rest halbwegs sortiert dahinter. Das klappte besser. Ich konzentrierte mich (öfter mal) auf die ersten Eintragungen. Dadurch kamen die schon am Anfang des Tages an die Reihe und liefen nicht Gefahr vernachlässigt zu werden weil ich zuvor noch einen schönen Desktop-Hintergrund raussuchen wollte.</p>
<p>Ich verbrachte also mehr Zeit damit Aufgaben zu erledigen, die mein <strong>Leben besser machten</strong>, anstatt mein Wissen durch interessante, aber zu diesem Zeitpunkt nutzlose Infos zu erweitern. Beispielsweise mag es unterhaltsam für mich sein Gitarre spielen zu lernen &#8211; wenn ich aber keine langen Zeitspannen dafür opfern kann und will, ist gelegentliches Blättern in Gitarrenbüchern eine ziellose Beschäftigung. Ich verbannte also Gitarrenbuch-blättern öfter mal aus meinen Listen und verbrachte die frei gewordene Zeit mit meiner Familie und mit Sport.</p>
<p>Diese Methode gab mir damit die Gelegenheit mich um meine Figur zu kümmern. Aber andere, komplexe Aufgaben blieben wochenlang liegen. Besonders Texten fiel (und fällt) mir schwer, da mir die Routine fehlte. Somit traf es meistens die kommerzielle <a href="http://www.glaslogo.de" alt="Werbeartikel aus Glas">Werbeartikel-Webseite</a>, die ich meinem Vater versprochen hatte.</p>
<p>Erst verzögerte sich das Projekt, weil ich wenig Ahnung von HTML, CSS, (Werbe-)Texten, Suchmaschinenoptimierung, etc. hatte und diese Dinge erst lernen musste. Und mit einem Kleinkind daheim musste ich auf Schlafzeiten warten, bis ich auch nur in die Nähe meines Schreibtisches durfte. Irgendwann hatte ich genug Informationen gesammelt und stand vor der Aufgabe mein theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Nur wie hätte ich anfangen sollen? Ich wartete auf eine Eingebung.</p>
<p>Dadurch schob ich das Schreiben immer weiter hinaus. Ich hatte aber ein schlechtes Gewissen und war dadurch permanent unter Stress. Rettung kam als ich irgendwo las, dass man größere <strong>Aufgaben in kleinere Teilaufgaben gliedern</strong> könne, um Überblick zu behalten und motiviert zu bleiben. Das klappte sofort. Ich schrieb jeden Tag nur einen Absatz und verbrachte danach etwas Zeit damit diesen einen Absatz umzuschreiben. Der Design-Teil und das coden danach machten mir weniger Probleme, und mittlerweile sind die Webseiten tatsächlich fertig.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich immer noch den Hang habe Tätigkeiten hinauszuschieben.  Momentan trödel ich noch etwas mit der Übersetzung der Werbeartikel-Seiten ins Englische. Aber es gibt ja noch mehr Methoden der Listen- und Arbeitsorganisation. Wenn ich auf eine besonders motivierende Idee stoße, werde ich Euch davon berichten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitstrategie.de/2009/06/listen-so-schon-kann-planung-sein-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Prioritäten prüfen: Überleben ist wichtiger als die Farbe der Raumkapsel</title>
		<link>http://www.zeitstrategie.de/2009/06/prioritaten-prufen-uberleben-ist-wichtiger-als-die-farbe-der-raumkapsel/</link>
		<comments>http://www.zeitstrategie.de/2009/06/prioritaten-prufen-uberleben-ist-wichtiger-als-die-farbe-der-raumkapsel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 16:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lizzy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitstrategie.de/?p=4</guid>
		<description><![CDATA[In meiner Vorstellung ist Zeit wie der Weltraum, durch den wir uns mit unseren Lebens-Raumkapseln in eine unerforschte Richtung bewegen. Wir haben nur kleine Steuerdüsen zur Verfügung, die uns vor Zusammenstössen mit Meteoriten bewahren und uns vielleicht etwas langsamer fliegen lassen können &#8211; aber umkehren klappt nicht. Unsere Raumkapsel braucht viel Wartung und Pflege, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Vorstellung ist Zeit wie der Weltraum, durch den wir uns mit unseren Lebens-Raumkapseln in eine unerforschte Richtung bewegen. Wir haben nur kleine Steuerdüsen zur Verfügung, die uns vor Zusammenstössen mit Meteoriten bewahren und uns vielleicht etwas langsamer fliegen lassen können &#8211; aber umkehren klappt nicht.</p>
<p>Unsere Raumkapsel braucht viel Wartung und Pflege, um auf Kurs zu bleiben und zu funktionieren. Es kommt also eine Menge Arbeit auf uns zu. Zusätzlich wollen wir unser Leben auch geniessen, Zeit für uns haben und vielleicht eine Familie gründen &#8211; mit dem Bewohner der Lebenskapsel neben uns. Allerdings kann Freizeit auch stressig sein, wenn man neben der Familie noch Hobbies und Freunde hat.</p>
<p>Ich zumindest schaffe nur selten, was ich am Tag gerne machen würde. Ich gehöre nämlich zu den Leuten, die nur kurz die Farbe für ihre Raumkapsel aussuchen möchten und dann doch die ganze Woche dafür brauchen &#8211; und das obwohl der Nahrungs-Erzeuger nur noch kalte Kartoffeln produziert und die Klimaanlage -12 Grad Celsius für die perfekte Raumtemperatur hält.</p>
<p>Wahrscheinlich würde ich genauso erfrieren, wie derjenige, der sich ganz verweigert, den ganzen Tag nur Space Operas schaut und eines Tages aus Langeweile freiwillig aus der Kapsel hüpft &#8211; noch bevor eine Fehlfunktion Zeit hatte die Tür für ihn zu öffnen.</p>
<p>Konsequenterweise habe ich mir jetzt vorgenommen mein Leben und meine Aufgaben etwas besser zu organisieren und <em>Prioritäten</em> zu setzen und habe einiges auch schon umsetzen können. (Mein bisheriges Ich hätte wahrscheinlich keine Zeit fürs Blog-Schreiben, weil es versuchen würde ein eigenes WordPress-Design zu kreieren &#8211; ohne Ahnung davon zu haben.)</p>
<p>Dieses Blog ist dafür gedacht meine Ideen, Erfahrungen, Fortschritte und auch Niederlagen zu dokumentieren. Hoffentlich gewinnt der eine oder die andere Anregungen für die eigenen Versuche, seine oder ihre Zeit und Arbeit zu organisieren. <!--42323357--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitstrategie.de/2009/06/prioritaten-prufen-uberleben-ist-wichtiger-als-die-farbe-der-raumkapsel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
