Zu viele Geschenke und zu wenig Zeit – Teil 2

Langsam bin ich etwas genervt. Denn unser ungebetener Hausgast, die Magen-Darm-Grippe, spielt gerne “Reise nach Jerusalem”. Nach meinem Mann und mir hat sie sich vor ein paar Tagen auf unseren Sohn gesetzt. Der Kleine hat es dafür besser ausgehalten als wir und sie schon fast ganz besiegt.

In letzter Sekunde hat sie es aber geschafft sich Verstärkung zu holen. Nun spielen eine Erkältung und ein fieser Weisheitszahn weiter. Momentan sitzen sie mit ihren spitzen Hintern auf meinem Kopf und hüpfen aufgeregt auf und ab.

Ich kann nur hoffen, dass die Erkältung nicht begriffen hat wie das Spiel funktioniert und meine Familie in Ruhe lässt, bis mein Immunsystem sie genauso elend zugrunde richtet, wie sie mich. Aber Sicherheiten gibt es nicht.

Die Rache am Weisheitszahn ist dagegen schon in Planung. Der darf sich nämlich nächsten Monat vor dem Zahnarzt fürchten.

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Aufräumen! Nur wie? Teil 3 von 4

In den vorigen Teilen der Aufräumen-Serie hatte ich Euch drei interessante Aufräum-Methoden mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt.

Die Methoden im ersten Teil, kann man als Alles-auf-einen-Haufen und Stück-für-Stück zusammenfassen. Im zweiten Teil ging es dagegen um ein Verfahren, das wie Domino funktioniert.

Alle Drei Vorgehensweisen gefallen mir gut, motivieren mich aber trotzdem nicht so richtig. Deshalb übernehme ich beim Aufräumen nur Teile und gehe nach meinem eigenen Gefühl dabei vor.

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Aufräumen! Nur wie? Teil 1 von 4

Effizientes Arbeiten fällt mir sehr viel leichter, wenn ich alles Benötigte sofort griffbereit habe und weiß wo ich den Rest finde.

Dazu bräuchte aber jeder Gegenstand einen festen Platz. So könnte ich ihn ohne nachzudenken ablegen und bei Bedarf sofort wieder finden. Chaotische Papierstapel- und Staubfänger-Sammlungen hätten keine Chance mehr sich auszubreiten.

Soweit mein Wunschdenken.

Wenn ich mich nun hier umsehe, sieht meine Wohnung mal wieder aus, als hätten Wölfe (mit Vorliebe für Literatur) darin gehaust. Jede horizontale Oberfläche ist mit Büchern, Zetteln, Spielzeug und irgendwelchem Kleinkram belegt. Und das Einzige, was hier einen Platz hat sind die Bücher in den oberen Regalreihen.
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Vokabeltraining Erfahrungsbericht

Ich gestehe, dass ich es mir letzte Woche mit der ersten Vokabelliste leicht gemacht habe. Denn ich hatte nur Vokabeln ausgewählt, die ich schon kannte. So kann man drohende Arbeit auch abwehren…
Diese Woche habe ich wieder ein paar Begriffe reingeschummelt, die ich schon kenne. Mein offizielle Ausrede Erklärung ist, dass diese Vokabeln unbedingt in einen Grundwortschatz hineingehören… ;-)

Trotzdem habe ich versucht mich an meinen Plan zu halten, obwohl es für meinen Lernfortschritt nicht nötig wäre. Denn ich wollte nicht einfach Methoden vorstellen, die ich nicht einmal selbst getestet hatte. Also habe ich täglich brav in meinen Kalender geschielt und Vokabeln aufgesagt.

Erfahrungsbericht

Mit der Routine klappt es noch nicht so ganz. Um die Mahlzeiten herum habe ich meistens nicht daran gedacht den Kalender auszupacken, sondern eher irgendwann zufällig während des Tages. Und auch die Form in der ich die Vokabeln aufgeschrieben hatte ist nicht günstig. Sie standen zu nah aneinander. Dadurch war es schwer eine Hälfte abzudecken und abzufragen.

Das wurde leichter, nachdem ich sie (am jeweils aktuellen Tag) zusammen mit den zu wiederholenden Begriffen auf extra Zettel aufgeschrieben hatte. So einen Zettel kann man dann ganz leicht zur Hälfte abdecken (jeweils abwechselnd die deutsche und die japanische/französische Seite). Nach jedem Lerndurchgang habe ich die Zeile entweder mit einem Haken oder einem Strich markiert. Für “gewusst” und “kann ich mir einfach nicht merken”.

Einerseits ist das Übertragen auf einen Zettel praktisch, da ich dadurch lerne die Vokabeln zu schreiben, andererseits brauche ich viel mehr Zeit als ich eigentlich investieren wollte. Die Vorteile der Zettel überwiegen jedoch – besonders bei diesen beiden Sprachen.

Ohne die Schreibübungen könnte ich mir weder die komplizierten japanischen Schriftzeichen merken, noch wüsste ich wo die ganzen Accents im Französischen hinkommen. Ganz abgesehen davon wird auch wirklich kein einziges Wort so geschrieben, wie es ausgesprochen wird. ;-) Read the rest of this entry »