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	<title>Zeitstrategie-LernBlog&#187; Aufschieberei</title>
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	<description>Japanisch, Arbeitsorganisation, Zeit-Management und Schreiben</description>
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		<title>Aufräumen! Nur wie? Teil 1 von 4</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 12:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lizzy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ordnen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufräumen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberei]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Sympathische Aufräum-Methoden mit mit ihren Vor- und Nachteilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Effizientes Arbeiten fällt mir sehr viel leichter, wenn ich alles Benötigte sofort griffbereit habe und weiß wo ich den Rest finde. </p>
<p>Dazu bräuchte aber jeder Gegenstand einen <strong>festen Platz</strong>. So könnte ich ihn ohne nachzudenken ablegen und bei Bedarf sofort wieder finden. Chaotische Papierstapel- und Staubfänger-Sammlungen hätten keine Chance mehr sich auszubreiten.  </p>
<p>Soweit mein Wunschdenken.</p>
<p>Wenn ich mich nun hier umsehe, sieht meine Wohnung mal wieder aus, als hätten Wölfe (mit Vorliebe für Literatur) darin gehaust. Jede <strong>horizontale Oberfläche</strong> ist mit Büchern, Zetteln, Spielzeug und irgendwelchem Kleinkram belegt. Und das Einzige, was hier einen Platz hat sind die Bücher in den oberen Regalreihen.<br />
<span id="more-367"></span></p>
<h2>Kleinkinder: Mächtige Gehilfen des Chaos</h2>
<p>Die Bücher aus den unteren Reihen mussten wir weiter oben im Regal zusammenquetschen, als mein Sohn mit 7 Monaten anfing zu krabbeln und sich an Möbeln hochzuziehen. </p>
<p>Während wir damit beschäftigt waren, auf den Boden geworfenes wieder <strong>einzusortieren</strong>, verwüstete der Kleine die Wohnung an anderer Stelle fleissig weiter.</p>
<p>Anstatt unglaublich hilfreiche Vorschläge aus dem Freundeskreis zu befolgen, wie: &#8220;Dann müsst Ihr dem Kind halt beibringen das nicht zu tun&#8221;, haben wir einfach umdekoriert. So mussten wir unser Kleinkind in der Folgezeit auch nicht anschreien um es &#8220;besser&#8221; zu erziehen.</p>
<p>Der <strong>Platzmangel</strong> hat noch mehr Unordnung zur Folge, welche wiederum den Platzmangel verstärkt. </p>
<p>Vieles was hier noch rumsteht haben wir seit Jahren nicht gebraucht. Und Neues wird einfach an die nächstbeste Stelle gestopft, weil keine festen Plätze existieren.</p>
<h2>Ein Lichtblick</h2>
<p>Der Kleine wird demnächst 2 Jahre alt. Mittlerweile hört er besser auf Anweisungen und reisst auch nicht mehr an Allem was er greifen kann. Die Platzsituation wird sich hoffentlich schon bald verbessern. </p>
<p>Trotzdem kann es jetzt schon nicht schaden, das Chaos frühzeitig zum Ausziehen zu zwingen, damit es sich nicht bei erster Gelegenheit auf die <strong>freigewordene Ablagefläche</strong> stürzt. </p>
<h2>Aufräumen mit System</h2>
<p>Nur wie soll ich jetzt das Chaos vertreiben? Die Zettel angestrengt anschauen und mit den Gedanken zur Ordnung zu zwingen klappt nicht. (Egal wie oft ich es versuche.) Die Aufgabe, die vor mir liegt kommt mir sehr <strong>anstrengend und unübersichtlich</strong> vor und versetzt mich etwas in Panik.</p>
<p>Zum Glück gibt es Feedreader. Da muss man sich noch nicht einmal aktiv auf die Suche machen. Hilfe wird einem förmlich aufgedrängt. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als ich anfing über diesen Artikel nachzudenken, bin ich nach und nach auf <strong>3 verschiedene Aufräumstrategien</strong> gestossen, die mir sehr sympathisch vorkommen.</p>
<h2>Strategie 1</h2>
<p>Mark Forster erwähnt in einem <a href="http://www.markforster.net/blog/2009/8/31/backlog-method.html">Artikel über sein Autofocus-Zeitmanagementsystem</a>, nebenbei auch eine einfache Methode Ordnung zu halten.</p>
<h3>Einen Haufen anlegen</h3>
<p>Schmeisst alles, was am falschen Ort liegt oder gar keinen fest zugewiesenen Platz hat, auf einen Haufen und sortiert die Sachen von diesem <strong>zentralen Ort</strong> aus wieder weg.</p>
<p><strong>Vorteile: </strong></p>
<ul>
<li>Bei dieser Methode muss ich mich schon speziell anstrengen um etwas falsch zu machen. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </li>
<li>Sie ist besonders geeignet um <strong>wenige Objekte</strong> regelmässig aufzuräumen.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile:</strong></p>
<ul>
<li>Bei meinem größeren Chaos kommt da sehr viel Arbeit auf einmal auf mich zu. Das finde ich wenig motivierend.</li>
<li>Falls ich es nicht schaffe den Haufen in einem Rutsch aufzuräumen, muss ich ihn eventuell <strong>durchwühlen</strong>, um an Benötigtes zu kommen.</li>
</ul>
<h2>Strategie 2</h2>
<p>David Pierce hat bei <a href="http://www.dumblittleman.com/">Dumb Little Man</a> einige tolle <a href="http://www.dumblittleman.com/2009/08/8-ways-to-get-organized-in-5-minutes.html">Aufräum-Tips</a> zusammengetragen:</p>
<h3>Digitalisieren</h3>
<p>Übertragt Kritzeleien auf losen Zetteln in eine Computerdatei. Dort kann man wenigstens schneller danach suchen.</p>
<h3>Wegwerfen</h3>
<p>Geht durch das Zimmer und werft alles weg was Ihr nicht mehr braucht. Um alles Andere kümmert Ihr Euch später. Was nicht da ist, muss hinterher auch <strong>nicht aufgeräumt</strong> werden. </p>
<h3>Ordnungssystem anlegen</h3>
<p>Überlegt Euch ein Ordnungssystem für (mindestens) 10 Kategorien mit vielen Einzelelementen, wie Bücher, CDs oder DVDs, bevor Ihr auch nur einen Finger rührt. Es ist leichter aufzuräumen, wenn man weiß wohin mit den Sachen.</p>
<h3>Feste Plätze</h3>
<p>Wenn Ihr nicht allzu viel ununterbrochene Zeit zur Verfügung habt, könnt Ihr Euch erstmal <strong>nur eine Kategorie</strong> (z.B. CDs) vornehmen, einen Platz dafür auszusuchen und gleich alle zugehörigen Gegenstände dorthin stellen. Alle Gegenstände erhalten auf die Art (nach und nach) ihren Stammplatz.</p>
<h3>Klein anfangen</h3>
<p>Sucht Euch regelmäßig eine <strong>kleine Stelle</strong> aus, die aussieht als wollte sie gerne aufgeräumt werden. Räumt dort auf und nehmt Euch für das nächste Mal eine andere kleine Stelle vor.</p>
<p><strong>Vorteile: </strong></p>
<ul>
<li>Auch diese Methoden sind sehr <strong>einfach umzusetzen</strong>.</li>
<li>Sie motivieren dadurch, dass man sich nur eine kleine Aufgabe stellt, die leicht umzusetzen ist.</li>
<li>Ich kann flexibel auf meine persönliche Chaos-Situation reagieren: Wenn viele Dinge der gleichen Sorte rumliegen räume ich diese erstmal auf, ansonsten kann ich mir irgendeinen Ort vornehmen, dessen Anblick mich stört.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile:</strong></p>
<ul>
<li>Mir ist nicht ganz klar wie genau der <strong>Arbeitsablauf</strong> ist, wenn ich dabei bin einen bestimmten Bereich zu ordnen. Was mache ich mit den Gegenständen, die dort nicht hingehören und heimatlos sind?</li>
</ul>
<h2>Strategie 3</h2>
<p>Die dritte Strategie erfordert etwas mehr Erklärungsaufwand. Deshalb werde ich sie im zweiten Teil der Artikelserie vorstellen.</p>
<p>Was denkt Ihr von den vorgestellten Aufräum-Methoden? Und wie räumt Ihr am liebsten auf?<br />
Schreibt es mir in die Kommentare. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Listen: So schön kann Planung sein &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.zeitstrategie.de/2009/06/listen-so-schon-kann-planung-sein-teil-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 23:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lizzy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberei]]></category>
		<category><![CDATA[Listen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich auf die Idee kam, Listen zu erstellen, weiß ich nicht mehr. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich eines Tages viel zu tun hatte und alles was ich mir vorgenommen hatte in meinen Kalender schrieb. Da standen nun alle möglichen Tätigkeiten ungeordnet untereinander. Unter anderem Punkte wie: Schreibtisch aufräumen und Staubsaugen. Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich auf die Idee kam, Listen zu erstellen, weiß ich nicht mehr. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich eines Tages viel zu tun hatte und alles was ich mir vorgenommen hatte in meinen Kalender schrieb. Da standen nun alle möglichen Tätigkeiten ungeordnet untereinander. Unter anderem Punkte wie: Schreibtisch aufräumen und Staubsaugen. Zu meiner Verwunderung mutierte ich an diesem Tag zu Dr. Jekyll – also einer besseren Version meiner selbst. Abends waren fast alle Punkte abgehakt – und die Wohnung war sauberer als gewohnt.</p>
<p>Danach fing ich an, diese Methode regelmäßig einzusetzen. Plötzlich war ich ganz fleißig  und konnte Tag für Tag mehr erledigen, als je zuvor in meinem Leben. Und das nur, weil ich nun wusste was zu tun ist. Außerdem empfand und empfinde ich abhaken als befriedigend. Es versorgte mich den ganzen Tag über mit kleinen – und manchmal großen – <strong>Erfolgserlebnissen</strong>. (Gibt es da noch Andere oder habe ich eine verschrobene Vorstellung von Erfolg?) Meistens schaffte ich es aber nicht alle Punkte abzuhaken. Alles was ich am aktuellen Tag nicht erledigen konnte wurde auf den nächsten Tag verschoben.</p>
<p>Nach einiger Zeit merkte ich, dass ich zwar viel mehr Dinge erledigte, die Meisten aber weniger wichtig oder komplett belanglos waren. Also stellte ich gefühlt wichtige Aufgaben an den Anfang und den Rest halbwegs sortiert dahinter. Das klappte besser. Ich konzentrierte mich (öfter mal) auf die ersten Eintragungen. Dadurch kamen die schon am Anfang des Tages an die Reihe und liefen nicht Gefahr vernachlässigt zu werden weil ich zuvor noch einen schönen Desktop-Hintergrund raussuchen wollte.</p>
<p>Ich verbrachte also mehr Zeit damit Aufgaben zu erledigen, die mein <strong>Leben besser machten</strong>, anstatt mein Wissen durch interessante, aber zu diesem Zeitpunkt nutzlose Infos zu erweitern. Beispielsweise mag es unterhaltsam für mich sein Gitarre spielen zu lernen &#8211; wenn ich aber keine langen Zeitspannen dafür opfern kann und will, ist gelegentliches Blättern in Gitarrenbüchern eine ziellose Beschäftigung. Ich verbannte also Gitarrenbuch-blättern öfter mal aus meinen Listen und verbrachte die frei gewordene Zeit mit meiner Familie und mit Sport.</p>
<p>Diese Methode gab mir damit die Gelegenheit mich um meine Figur zu kümmern. Aber andere, komplexe Aufgaben blieben wochenlang liegen. Besonders Texten fiel (und fällt) mir schwer, da mir die Routine fehlte. Somit traf es meistens die kommerzielle <a href="http://www.glaslogo.de" alt="Werbeartikel aus Glas">Werbeartikel-Webseite</a>, die ich meinem Vater versprochen hatte.</p>
<p>Erst verzögerte sich das Projekt, weil ich wenig Ahnung von HTML, CSS, (Werbe-)Texten, Suchmaschinenoptimierung, etc. hatte und diese Dinge erst lernen musste. Und mit einem Kleinkind daheim musste ich auf Schlafzeiten warten, bis ich auch nur in die Nähe meines Schreibtisches durfte. Irgendwann hatte ich genug Informationen gesammelt und stand vor der Aufgabe mein theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Nur wie hätte ich anfangen sollen? Ich wartete auf eine Eingebung.</p>
<p>Dadurch schob ich das Schreiben immer weiter hinaus. Ich hatte aber ein schlechtes Gewissen und war dadurch permanent unter Stress. Rettung kam als ich irgendwo las, dass man größere <strong>Aufgaben in kleinere Teilaufgaben gliedern</strong> könne, um Überblick zu behalten und motiviert zu bleiben. Das klappte sofort. Ich schrieb jeden Tag nur einen Absatz und verbrachte danach etwas Zeit damit diesen einen Absatz umzuschreiben. Der Design-Teil und das coden danach machten mir weniger Probleme, und mittlerweile sind die Webseiten tatsächlich fertig.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich immer noch den Hang habe Tätigkeiten hinauszuschieben.  Momentan trödel ich noch etwas mit der Übersetzung der Werbeartikel-Seiten ins Englische. Aber es gibt ja noch mehr Methoden der Listen- und Arbeitsorganisation. Wenn ich auf eine besonders motivierende Idee stoße, werde ich Euch davon berichten.</p>
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