Aufräumen! Nur wie? Teil 3 von 4

In den vorigen Teilen der Aufräumen-Serie hatte ich Euch drei interessante Aufräum-Methoden mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt.

Die Methoden im ersten Teil, kann man als Alles-auf-einen-Haufen und Stück-für-Stück zusammenfassen. Im zweiten Teil ging es dagegen um ein Verfahren, das wie Domino funktioniert.

Alle Drei Vorgehensweisen gefallen mir gut, motivieren mich aber trotzdem nicht so richtig. Deshalb übernehme ich beim Aufräumen nur Teile und gehe nach meinem eigenen Gefühl dabei vor.

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Aufräumen! Nur wie? Teil 2 von 4

Im ersten Teil der Aufräumen-Serie hatte ich schon 2 interessante Aufräum-Strategien (mit Vor- und Nachteilen) vorgestellt. Zur Erinnerung:

Mark Forster wirft alles, was nicht am richtigen Platz ist, auf einen Haufen und räumt diesen dann auf.

David Pierce dagegen, stellt sich beim Aufräumen kleine Aufgaben, die leicht umzusetzen sind. Er sucht sich beispielsweise eine kleine Stelle aus, die er sorgfältig ordnet und nimmt sich beim nächsten Mal eine andere Stelle vor.

Hier folgt nun eine weitere Methode, die Euch helfen soll Euer Chaos zu vertreiben:

Strategie 3

Alexandra Graßler beschreibt eine faszinierende Büro-Organisationsmethode, die wie Domino funktioniert.

Im ersten Schritt investiert man etwas Zeit in die Planung, ohne mit dem eigentlichen Aufräumen anzufangen. Und erst im zweiten Schritt stößt man eine Aufräum-Kettenreaktion an, die danach fast von alleine weiterläuft. Die Grundprinzipien:

  • Je häufiger ein Gegenstand gebraucht wird, desto näher am Schreibtisch (Arbeitsplatz) sollte sein Stammplatz sein.
  • Wegwerfen schafft den nötigen Spielraum um mit dem Auf- und Umräumen anzufangen.

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Aufräumen! Nur wie? Teil 1 von 4

Effizientes Arbeiten fällt mir sehr viel leichter, wenn ich alles Benötigte sofort griffbereit habe und weiß wo ich den Rest finde.

Dazu bräuchte aber jeder Gegenstand einen festen Platz. So könnte ich ihn ohne nachzudenken ablegen und bei Bedarf sofort wieder finden. Chaotische Papierstapel- und Staubfänger-Sammlungen hätten keine Chance mehr sich auszubreiten.

Soweit mein Wunschdenken.

Wenn ich mich nun hier umsehe, sieht meine Wohnung mal wieder aus, als hätten Wölfe (mit Vorliebe für Literatur) darin gehaust. Jede horizontale Oberfläche ist mit Büchern, Zetteln, Spielzeug und irgendwelchem Kleinkram belegt. Und das Einzige, was hier einen Platz hat sind die Bücher in den oberen Regalreihen.
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Top5: Zeit für Sport trotz Haushalt

So ein Haushalt ist schon eine anstrengende Sache. Nicht nur, dass ich mir selbst Arbeit schaffe, indem ich (zusammen mit meiner Familie) meine Wohnung einfach nur bewohne. Auch die Umwelt hat sich gegen mich verschworen und versucht regelmässig Wüstenlandschaften unter meinem Bett zu erschaffen.

Irgendwann entwickeln sich daraus Staubmäuse, die wie Tumbleweed im wilden Westen an mir vorbeirollen, wenn ich mich traue mal nachzuschauen.

Um gelegentlichen Besuchern also keine Asthmaanfälle zuzumuten muss ich (oder mein Mann) mehr oder weniger regelmässig Staubsaugen. Wenn dann noch andere Aufgaben hinzukommen ist der Tag schnell vorbei, ohne dass viel Zeit und Lust bleibt um zu trainieren.

Eine Möglichkeit trotzdem Sport zu treiben ist ihn mit Routinetätigkeiten im Haushalt zu multitasken.

Top 5: Gelegenheiten für Sport während der Routinearbeiten im Haushalt

Im Artikel “Sport mit Spaß verbinden” hatte ich ja schon ein paar Vorschläge gemacht, wie man Fit werden kann, während man mit Angenehmerem beschäftigt ist.

Hier sind nun die 5 besten Gelegenheiten Sport mit Haushaltstätigkeiten zu verbinden. Sucht Euch möglichst nur ein oder zwei Vorschläge aus, damit ihr motiviert bleibt.

Ich selbst befolge höchstens einen dieser Vorschläge pro Tag. Meist jogge ich in der Küche vor mich hin oder versuche im Supermarkt verzweifelt meinen Mann davon abzuhalten zur Kasse zu gehen. (Ihr denkt jetzt bestimmt: Supermarkt und Sport? – Die Erklärung findet Ihr bei Punkt 3 der folgenden Liste.) ;-)
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Der Kampf mit Bookmarks und Wastemarks

In meinem Leben ist vieles chaotisch: Von Arbeitsplatte in der Küche bis Zettelwirtschaft würde mir wahrscheinlich zu fast jedem Buchstaben des Alphabets etwas einfallen. Nichts davon stört mich momentan so sehr wie unsortierte Bookmarks.

Jahrelang landeten interessante Webseiten in irgendwelchen planlos gewählten Ordnern oder – schlimmer – direkt im Lesezeichenmenü. Genauso gut hätte ich mir die wenigen Klicks zum hinzufügen auch sparen können.

Denn meine Bookmarks waren bisher meist nutzlos. Wenn ich nach einem Thema suchte wusste ich meist nicht, ob ich überhaupt Lesezeichen dazu gesammelt hatte. Und falls doch (eher selten), konnte ich sie nicht wieder finden. Mein Safari (Browser) hat zwar eine Suchfunktion, die auch den Text der Webseite durchsucht, aber dadurch gibt er auch sehr viele irrelevante Suchergebnisse zurück, durch die man sich erst hindurchwühlen muss.

Also beschloss ich alle Bookmarks loszuwerden, die mein armes Menü verunstalten: die Platz verschwenden ohne zu nutzen und einfach nur beim Suchen stören.  Ich nenne sie einfach mal Wastemarks. Den Rest wollte ich auf thematisch sortierte Ordner verteilen. Dabei orientierte ich mich an bestehenden Kategorien in meiner Lesezeichenleiste.

Schnell hatte ich eine Liste mit Themen erstellt, die später zu Ordnern in meinem Menü werden sollten. Themen kamen auf die Liste, wenn sie

  • Interessant sind (Fotografieren, Zeichnen, Webdesign, Blogs)
  • Nützlich für meine kurzfristigen und langfristigen Ziele sind (Schreiben, Kindererziehung, SEO)
  • Wichtig sind (Bank, Mail, Stadtbibliothek)
  • Wahrscheinlich in der Zukunft interessant werden (Sprachen, Heimarbeit)

Zusätzlich kam ein weiterer Ordner dazu, der nur temporäre Bookmarks enthält: Ein mal lesen und weg damit. (Sehr effektiv um zukünftige „Wastemarks“ zu verhindern.)

Danach kam der schwere Teil: Alle Bookmarks mussten angeklickt werden um sie auf Funktionieren und Inhalt zu überprüfen. Es erstreckte sich ein Berg  aus hunderten (tausenden?) Bookmarks vor meinen Augen. Wo kamen die alle her? Was hatte ich mir da bloß vorgenommen? Am liebsten hätte ich wieder aufgehört.

Nur hatte ich mir schon die Themen rausgesucht  und mich auf meine neue Bookmarkleiste gefreut. Die Vorstellung eines einfacheren Lebens am Computer war recht motivierend und ich zog es durch. Immerhin blieb mir das befriedigende Erlebnis, häufig die Delete-Taste drücken zu können. Ich schaffte es, täglich 150-300 Lesezeichen zu löschen oder wegzusortieren.

Bookmarks kamen gleich in den Mülleimer, wenn:

  • Der Link nirgendwo hinführte
  • Kein Interesse mehr am Thema bestand (ließ sich leicht entscheiden – da meist kein passender Themenordner vorhanden war…)
  • Die Informationen veraltet waren
  • Etwas Interesse besteht, aber schon zu viele Bookmarks da waren (Bei einem Thema, in das ich nur wenig Zeit investieren will, reichen meist 1 bis 2 gute Seiten aus)
  • Schlechtes Design störte (oft Geschmackssache, aber auch eine Sache der Lesbarkeit: anstrengende Farben, Text zu klein, schwer lesbare Schriftart, chaotische Navigation … )
  • Das Thema auf langweilige Art vermittelt wurde
  • Mich irgendetwas anderes störte und ich keine Lust hatte darüber hinwegzusehen

Nachdem alles untergekommen war, sortierte ich die Themenordner mit Hilfe einer Mind-Map in Kategorien. Wichtige und nützliche Themen bzw. Kategorien habe ich jetzt in der Bookmarkleiste immer im Blick – während  der Rest im Menü auf Beachtung wartet.

Jetzt verschwende ich weniger Zeit mit meinen Bookmarks und habe dafür mehr Zeit zum Bloggen :-)