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	<title>Zeitstrategie-LernBlog&#187; Aufgaben</title>
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	<description>Japanisch, Arbeitsorganisation, Zeit-Management und Schreiben</description>
	<lastBuildDate>Mon, 29 Mar 2010 15:53:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ist Multitasking Zeitverschwendung?</title>
		<link>http://www.zeitstrategie.de/2009/08/multitasking-zeitverschwendung/</link>
		<comments>http://www.zeitstrategie.de/2009/08/multitasking-zeitverschwendung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 18:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lizzy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Multitasking]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit sparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich auf Etwas warte, Sport treibe oder Hausarbeiten erledige muss ich nicht viel nachdenken und habe den Kopf frei um mich gleichzeitig zu unterhalten oder manchmal auch um zu lernen.

Sobald beide Tätigkeiten <strong>Konzentration</strong> und etwas nachdenken erfordern, ist Multitasking nicht nur stressig, sondern (schlimmer) reine Zeitverschwendung. Das gilt auch, wenn eine der Tätigkeiten besonders viel Konzentration braucht und jede kleine Ablenkung stören würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Monaten, noch bevor mein Blog existierte, dachte ich darüber nach, wie ich <strong>Sport</strong> besser in meinen Tagesablauf integrieren könnte. Meine Gedanken dazu schrieb ich in einen englischen Blogartikel den ich bei <a title="Fitness- und Ernährungstips" href="http://www.sparkpeople.com">Sparkpeople</a> (einer tollen Fitness-Seite) veröffentlichen wollte.</p>
<p>Dann entschied ich mich dagegen ein Sport-Blog zu führen und habe den Artikel doch nicht eingestellt bzw. einfach wieder gelöscht. Dadurch kam ich aber auf die Idee diesen Blog hier zu starten. Deshalb hat sich die vergebliche Arbeit meinem Gefühl nach wieder gelohnt. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2 title="Zeit für Sport durch Multitasking">Zeit für Sport</h2>
<p>In dem Artikel ging es darum, wie man Sport treiben kann, während man auch noch mit anderen Dingen beschäftigt ist.</p>
<p>Dazu dachte ich mir dazu ein paar <strong>Beispiele</strong> aus. Unter anderem:</p>
<ul>
<li>Sprachen lernen auf dem Heimtrainer</li>
<li>Kniebeugen oder andere Übungen beim Fernsehen</li>
<li>Mit Freunden Spazieren gehen anstatt gemeinsam in der Wohnung zu hocken</li>
</ul>
<p>Das klappte gut und ich fing wirklich an die Sportübungen in meinen Tagesablauf einzubauen – bis auf das Spazieren gehen&#8230; Denn der Geist ist unwillig – und der Körper auch. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-205"></span></p>
<h2 title="Verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen">Aktivitäten verbinden</h2>
<p>So kamen mir danach noch weitere Ideen, wie man verschiedene Aktivitäten miteinander verbinden könnte:</p>
<ul>
<li>Lesen, während mein Mann mich im Auto rumfährt. Auch wenn die Fahrt nur 10 Minuten dauert – die Zeiten summieren sich. Mit Rückfahrt sind es schon 20 Minuten.</li>
<li>Hausarbeiten kann ich auch (soweit möglich) mit dem Kind erledigen. Der Kleine lernt die Spülmaschine auszuräumen und ich verbringe mehr Zeit mit ihm. (Eine Freundin brachte mich überhaupt erst auf die Idee, dass die Kleinen schon gut mithelfen können).</li>
<li>Und einige Möglichkeiten mehr, über die ich in meinem nächsten Artikel berichten werde.</li>
</ul>
<p><strong>Multitasking</strong> erschien mir wie der perfekte Weg Zeit zu sparen und endlich alles erledigen zu können, was ich mir täglich so vornahm.</p>
<p>Trotzdem warnen Wissenschaftler schon seit vielen Jahren davor. Wie in diesem <a title="Artikel über die Forschungsergebnisse britischer Wissenschaftler zu den Gefahren von Multitasking" href="http://archives.cnn.com/2001/CAREER/trends/08/05/multitasking.study/index.html">Artikel über eine Multitasking-Studie aus dem Jahr 2001</a>.</p>
<p>Denn Menschen können zwar mehrere Dinge gleichzeitig wahrnehmen, geraten aber in Schwierigkeiten, wenn sie gleichzeitig mehrere Entscheidungen treffen müssen.</p>
<h2 title="Es kommt auf die Aktivitäten an">Wie passt das nun zu meinen Erfahrungen?</h2>
<p>Ich habe mir intuitiv Aktivitäten rausgesucht, bei denen man <strong>nicht nachdenken</strong> muss und bei denen ich auf keinen wichtigen Abgabetermin oder Ahnliches hinarbeite.</p>
<p>Wenn ich auf Etwas warte, Sport treibe oder Hausarbeiten erledige muss ich nicht viel nachdenken und habe den Kopf frei um mich gleichzeitig zu unterhalten oder manchmal auch um zu lernen.</p>
<p>Sobald beide Tätigkeiten <strong>Konzentration</strong> und etwas nachdenken erfordern, ist Multitasking nicht nur stressig, sondern (schlimmer) reine Zeitverschwendung. Das gilt auch, wenn eine der Tätigkeiten besonders viel Konzentration braucht und jede kleine Ablenkung stören würde.</p>
<p>Vor allem <strong>Lernen</strong> klappt nicht, wenn man sich gleichzeitig ablenken lässt.</p>
<p>Wir bilden uns vielleicht ein, wir könnten zur selben Zeit Emails lesen, telefonieren und chatten. Aber eigentlich wechseln wir nur ganz schnell zwischen den Tätigkeiten hin und her und unterbrechen die Anderen dafür. Diese Art Multitasking kann man sich also als einen ständigen Strom von <strong>Unterbrechungen</strong> vorstellen.</p>
<p>Allein die Vorstellung, im Kopf ständig hin und her zu schalten macht mich schon beim Nachdenken darüber nervös. Trotzdem versuche ich manchmal Texte zu schreiben, während Musik im Hintergrund läuft und ich alle 5 Minuten nach meinen Emails schaue – und blockiere mich selbst dabei.</p>
<h2 title="Fehler durch Stress">Ausfallerscheinungen</h2>
<p>Mir fallen dann die Worte nicht ein nach denen ich suche und das Schreiben dauert insgesamt länger als die einzelnen Tätigkeiten nacheinander gedauert hätten. Also gerate ich unnötig in Stress und produziere leicht vermeidbare <strong>Fehler</strong>. Dadurch kann ich das Ergebnis dann gleich noch mal überarbeiten und habe eher Zeit verloren als gespart.</p>
<p>Es mag ja Leute geben, die auf die Art tolle Arbeit abliefern. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu und vermute, dass Diejenigen noch bessere Ergebnisse erzielen würden, wenn sie all Ihre Mühe in nur eine Aufgabe stecken würden anstatt zu multitasken.</p>
<p>Beim <strong>Autofahren</strong> wird das Ganze sogar gefährlich. Wer glaubt er könne dabei locker SMS schreiben darf gerne den Test auf folgender Seite machen: <a title="Test: Autofahren und gleichzeitig SMS schreiben" href="http://karrierebibel.de/tordurchfahrt-–-multitasking-funktioniert-nicht/">Tordurchfahrt</a>.</p>
<h2 title="Welche Aufgaben sind Multitaskingfähig?">Entscheidungsfindung</h2>
<p>Wenn ihr also vor der Wahl steht, ob ihr Multitasking einsetzen wollt, stellt Euch erstmal ein paar Fragen:</p>
<ul>
<li><strong>Erfordert eine der Aufgaben besonders viel Konzentration oder ist besonders wichtig?</strong> Dann wehrt jeden Anflug einer Störung mit Händen und Füssen ab. Schaltet die Musik aus. Sperrt die Tür zu. Ignoriert Emails. Stellt das Telefon leise. Und um Gottes willen: Konzentriert Euch alleine auf diese Aufgabe! Das gilt auch für’s Autofahren.</li>
<li><strong>Erfordern beide Aufgaben etwas Konzentration und Denkarbeit?</strong> Hände weg von Multitasking. Reine <strong>Zeitverschwendung</strong>.</li>
<li><strong>Besteht eine der Aufgaben darin dumm rumzusitzen, vorwiegend körperliche Routine-Arbeiten zu erledigen oder Sport zu treiben</strong>? Nur zu. Es wäre eine Schande es nicht zu versuchen. Nur Vorsicht: Sobald Ihr merkt, dass ihr mit der anderen Aufgabe nicht weiterkommt, Fehler macht oder in Stress geratet solltet ihr die Tätigkeiten nacheinander ausführen.</li>
</ul>
<p>Bei Dumb Little Man ist vor kurzem ein Artikel erschienen, der gut zusammenfasst, wann Multitasking Sinn macht und wann nicht: <a href="http://www.dumblittleman.com/2009/08/multi-tasking-vs-mono-tasking.html">Multitasking vs Monotasking</a>.</p>
<h2 title="Bloggen ist Schuld">Doch keine Zeit für Sport</h2>
<p><strong>Bloggen</strong> ist leider inkompatibel mit Sport. Sonst hätte ich den Sport in letzter Zeit nicht so sträflich vernachlässigt. Wie bringt man nur die Motivation wieder auf, wenn man keine Routine mehr hat? Wahrscheinlich, wie immer: Klein anfangen und sich dann steigern.</p>
<p>Also: 5 Minuten auf dem Heimtrainer schaff ich jetzt noch. Wenigstens habe ich dann eine Entschuldigung (für das eigene schlechte Gewissen) gleichzeitig den Fernseher anzumachen. <img src='http://www.zeitstrategie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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