Vokabeltraining Erfahrungsbericht

Ich gestehe, dass ich es mir letzte Woche mit der ersten Vokabelliste leicht gemacht habe. Denn ich hatte nur Vokabeln ausgewählt, die ich schon kannte. So kann man drohende Arbeit auch abwehren…
Diese Woche habe ich wieder ein paar Begriffe reingeschummelt, die ich schon kenne. Mein offizielle Ausrede Erklärung ist, dass diese Vokabeln unbedingt in einen Grundwortschatz hineingehören… ;-)

Trotzdem habe ich versucht mich an meinen Plan zu halten, obwohl es für meinen Lernfortschritt nicht nötig wäre. Denn ich wollte nicht einfach Methoden vorstellen, die ich nicht einmal selbst getestet hatte. Also habe ich täglich brav in meinen Kalender geschielt und Vokabeln aufgesagt.

Erfahrungsbericht

Mit der Routine klappt es noch nicht so ganz. Um die Mahlzeiten herum habe ich meistens nicht daran gedacht den Kalender auszupacken, sondern eher irgendwann zufällig während des Tages. Und auch die Form in der ich die Vokabeln aufgeschrieben hatte ist nicht günstig. Sie standen zu nah aneinander. Dadurch war es schwer eine Hälfte abzudecken und abzufragen.

Das wurde leichter, nachdem ich sie (am jeweils aktuellen Tag) zusammen mit den zu wiederholenden Begriffen auf extra Zettel aufgeschrieben hatte. So einen Zettel kann man dann ganz leicht zur Hälfte abdecken (jeweils abwechselnd die deutsche und die japanische/französische Seite). Nach jedem Lerndurchgang habe ich die Zeile entweder mit einem Haken oder einem Strich markiert. Für “gewusst” und “kann ich mir einfach nicht merken”.

Einerseits ist das Übertragen auf einen Zettel praktisch, da ich dadurch lerne die Vokabeln zu schreiben, andererseits brauche ich viel mehr Zeit als ich eigentlich investieren wollte. Die Vorteile der Zettel überwiegen jedoch – besonders bei diesen beiden Sprachen.

Ohne die Schreibübungen könnte ich mir weder die komplizierten japanischen Schriftzeichen merken, noch wüsste ich wo die ganzen Accents im Französischen hinkommen. Ganz abgesehen davon wird auch wirklich kein einziges Wort so geschrieben, wie es ausgesprochen wird. ;-)

Vokabeltrainer: Dein Freund und Helfer

Damit Ihr euch auch anhören könnt, wie die Wörter in den jeweiligen Sprachen klingen, habe ich Vokabellisten bei smart.fm angelegt. Diesen Listen werde ich in Zukunft wöchentlich diejenigen Vokabeln hinzufügen, die ich hier vorstelle. Wenn ihr die Seite besucht könnt ihr sie Euch einfach nur anhören, oder ihr könnt euch selbst anmelden und die Liste mit den Lernprogrammen der Webseite lernen.

Ich werde die Lernumgebung jedenfalls zusätzlich nutzen um die Vokabeln zu trainieren. Denn in dem Vokabeltrainer iKnow! tauchen die schon gelernten Vokabeln automatisch in periodischen Abständen wieder auf.

In meinem Kalender muss ich sie dagegen durch zurückblättern finden und selbst abfragen.

Nachteile für Schriftunkundige

Leider werden die japanischen Vokabeln nur mit japanischen Schriftzeichen dargestellt. Falls ihr diese nicht lesen könnt, müsst ihr leider erst den deutschen Begriff in der Liste suchen. Alle neuen Einträge werden einfach unten angefügt.

Die Vokabeln meines jeweils neuesten Artikels könnt Ihr also ganz unten finden. Man kann sie aber auch einfach ins Suchfeld eintippen.

Wer Japanisch lernen möchte, sollte allerdings so früh wie möglich anfangen die Silbenalphabete zu lernen. Dazu gibt es glücklicherweise auch Lernlisten bei smart.fm:

Hiragana und Katakana.

Einfacher Modus zeigt irritierende Fehler

Wenn man den Vokabeltrainer (iKnow!) benutzt hat man den Vorteil, dass man die Vokabeln auch in lateinischer Schrift (Romaji) anzeigen lassen kann. In diesem Modus tauchen blöderweise wieder andere Fehler auf.

Beispiel: Das Kanji (chinesische Schriftzeichen) für Haus kann auf 2 verschiedene Arten ausgesprochen werden (je nach Kontext in dem es erscheint):

  • ie (Haus) oder
  • uchi (eigenes Haus/Heim)

Bei dem Vokabelpaar “ie – Haus” erscheint im Vokabeltrainer ein Beispielsatz bei dem man “uchi” lesen kann, während die Stimme den richtigen Satz mit “ie” vorliest.

Wenn man den Kana-Modus aktiviert passiert das nicht. Dann steht da auch “いえ” (ie), wo “ie” vorgelesen wird.

Das Programm nimmt anscheinend die erstbeste Übersetzung, die sich aus dem Kanji ergibt um die lateinische Umschrift anzuzeigen. :-(

Trotz der Fehler kann ich den Trainer empfehlen. (Einerseits, weil ich nichts besseres kenne und andererseits, weil ich schon angefangen habe dort Listen zu erstellen. Man will ja nicht, dass die Arbeit umsonst war… )

Wer von Euch lernt auch Japanisch oder Französisch und kennt weitere nützliche Webseiten oder Vokabeltrainer? Wie lernt Ihr am liebsten?

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  • 2 Responses to “Vokabeltraining Erfahrungsbericht”

    1. Ich an Deiner Stelle hätte jetzt geschrieben: Ich kenne diese Vokabeln zwar schon, aber ich will euch ja nichts vorenthalten :-) Ich sehe das ganze dann als Wiederholung für mich :-)

      Sieht besser aus, als “ich habe es mir leicht gemacht”

      Wie kann man nur so gnadenlos ehrlich zu sich selber sein? :-)

    2. Ähm, genau das wollte ich ausdrücken: Ich kenne diese Vokabeln ja schon, will euch aber nichts vorenthalten. ;-)
      Der andere Text ist da wohl aus Versehen hineingerutscht…

      Gut, dass Du aufpasst Sascha. :-)

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