Spart Ihr auch schon für den nächsten Urlaub? Gerne würde ich ja mal wieder nach Frankreich fahren. Leider kann ich die dafür nötigen (sagen wir mal) 1000 Euro nicht auf einmal aufbringen. Stattdessen muss ich jeden Monat einen kleineren Betrag sparen um ein Jahr später verreisen zu können.
Je kleiner der Sparbetrag ist, desto leichter ist es auch ihn aufzubringen. Und desto wahrscheinlicher ist es, dass ich auch wirklich regelmäßig spare.
Ich werde jetzt anfangen an jedem Monatsanfang 90 Euro für den Urlaub aufs Sparbuch zu überweisen. Das hilft das Geld nicht einfach für andere Dinge auszugeben. Das kommt bei uns nämlich häufiger vor.
Rückblick (vor ca. 4 Wochen):
Mein Mann: Schau mal da ist ja noch Geld auf dem Konto – willst du ein Telefon? Deins ist schon so alt und kaputt.
Ich: „Nagut.“
Mein Mann: „Schau mal was das Blackberry alles kann. (Recherchiert 1 Woche). Ich liebe Blackberry.“
Ich: „Ja ich auch. Ok, dann nehm’ ich das.“
MM: „Du willst immer gleich soviel Geld ausgeben…“
Ich: „???“
MM: „Nagut, ich will mal nicht so sein. Hoffentlich bist du wenigstens dankbar, dass du immer kriegst was du willst!“
Ich: (In Gedanken: „??? – Egal: Blackberry!“) „Danke Schatzi“
Ich liebe mein Blackberry. Wenn man aber Geld zum Reisen braucht sind solche Spontankäufe am Monatsende einfach nicht die beste Lösung.
Vokabeln sparen
Für meinen Urlaub will ich aber nicht nur Geld sparen. Französisch würde ich auch gerne beherrschen. Denn der Urlaub macht mir erst dann richtig Spaß, wenn ich in der Bäckerei nach einem Brötchen fragen kann, ohne gleich Herzrasen zu bekommen. Kann ich aber nicht. Und das trotz 5-jährigem Französischunterricht in der Schule. So viel zum Thema Bildungsmisere…
Also habe ich beschlossen zusätzlich zum Geld auch Vokabeln zu „sparen“.
Man kann schon mit wenigen Hundert Vokabeln die meisten Gespräche verfolgen oder einfache Texte lesen. Mit einem vorhandenen Wortschatz lässt sich auch Grammatik leichter behalten. (Denke ich mir mal
)
Nur stellt sich mir dabei ein Problem: Vokabeln zu lernen ist anstrengend!. Es gibt einfach zu viele Gegenstände (und damit Wörter) auf der Welt.
Meistens habe ich keine Zeit und Lust mich wöchentlich eine halbe Stunde hinzusetzen und zu pauken. Meine Motivation für eine Aufgabe wird umso kleiner, je größer sie sich vor mir auftürmt um scheinbar die Sonne zu verdecken.
Das fängt schon damit an, dass ich bei einer so großen Aufgabe nicht weiß wo ich überhaupt anfangen soll. Und wer weiß ob sich die Anstrengung am Ende dann lohnt.
Schwieriges einfach machen
Doch die Lösung ist so einfach:
Alle Aufgaben, die zu umfangreich oder zu kompliziert sind um sie in einem Durchgang zu erledigen, „zerschlage“ ich einfach.
Damit meine ich nicht, dass ich einen Vorschlaghammer im Wohnzimmer gebunkert habe und mir jede Woche einen neuen Computer kaufen muss…Davon geht die Aufgabe trotzdem nicht weg. Und Ignorieren macht die Sache später noch schwieriger.
Nein, ich teile die Aufgabe einfach in kleinere Aufgaben auf. (Ich sagte doch, dass die Lösung einfach ist…)
Gute Teilaufgaben sind motivierend, da sie übersichtlich sind und schnell (ohne Unterbrechung) erledigt werden können.
Vokabeln lernen: Noch einfacher geht es (wahrscheinlich) nicht…
Das bedeutet für meinen Vokabel-Lernplan, dass ich täglich nur 1-2 Vokabeln lernen werde. (Plus wöchentliche und monatliche Wiederholungen.) Das sieht schaffbar aus. Ein Jahr später werde ich trotzdem zwischen 365-730 Vokabeln angesammelt haben…
Das motiviert mich gerade dazu, auch noch Japanisch und Dänisch dazu zu nehmen. Meine Freundin Elli und ich haben uns nämlich noch nicht entschieden, welchen dieser beiden Sprachkurse wir nächstes Semester an der VHS belegen werden.
Also schauen wir mal welche Vokabeln uns bis dahin mehr zusagen. Dafür werde ich wöchentlich 7 Vokabeln in den jeweiligen Sprachen hier posten. Ihr habt dann auch die Möglichkeit mitzulernen. Es würde mich dann auch freuen, wenn Ihr mich über Eure Fortschritte informiert.
Tags: Lernen, Motivation, Sprachen, Teilaufgaben, Vokabeln
Atom
Japanisch und Dänisch? Das sind ja nun nicht gerade Weltsprachen. Dazu kommt das Japanisch mit seinen vielfachen Alphabeten sicherlich recht schwierig zu lernen ist. Hut ab, würde ich mich nicht dran trauen, obwohl ich schon sehr spachbegabt bin.
Immer noch kein Adsense?
Bezüglich der Email: Danke fürs Daumendrücken! Hat sehr geholfen!
Die zwei Silbenalphabete (Hiragana und Katakana) können wir schon. Die Kanji (chinesische Schriftzeichen) sind das schwierige an der Sache. Da man eigentlich alles mit den Silbenalphabeten schreiben kann, wird man anfangs noch nicht mit den Kanji gequält.
Und die Grammatik ist recht einfach… Es macht Spass Japanisch zu lernen.
Punkt 2: Schön! Da freu ich mich für Dich.
Das mit dem Geld kenne ich. Mein Strategie ist viel eUnterkonten zu haben (bei mir sind die kostenlos) und Daueraufträge. So komme ich erst gar nicht in die Verlegenheit, mal eine Überweisung zu vergessen. Das ist supi.
Ich stimme übrigens für japanisch.
Super, Japanisch finde ich auch besser.
Zur Not hätte ich trotzdem bei Dänisch mitgemacht… (Sprachen sind immer gut
)
Ich glaub ich muss mal nachlesen ob Unterkonten bei meiner Bank was kosten.^^
Danke übrigens nochmal für die Stifte.
Deine Lernmethode finde ich richtig gut, ich wollte immer so schnell wie möglich und so viel wie möglich lernen. Das kann auf die Dauer natürlich zu keinen Ergebnissen führen und hat mich zuweilen derart frustriert, dass ich dann für Wochen oder Monate das Lernen gänzlich vernachläßigt habe. Aber ein bis zwei Vokabel am Tag, ist eine machbare Sache und übers Jahr baut man sich so einen großen Wortschatz auf.
Ich wünsch Dir auf jeden Fall gutes Gelingen und dass du genügend Geld für den nächsten Urlaub sparst
LG
Anne
Danke sehr und es freut mich, wenn Dir meine Anregungen gefallen
In den nächsten Wochen werde ich ausprobieren, wie weit ich mit dem Vokabeln-lernen komme und wie leicht oder schwer es mir fällt dabei zu bleiben.