Social Wongmarking Teil 1

Der Aktivierungslink von Mr. Wong ist nun doch angekommen und nun kann ich endlich beschreiben, wie der Dienst funktioniert.

Dieser Artikel ist vor allem für diejenigen unter Euch gedacht, die keine Lust haben sich umständlich zu registrieren, nur um herauszufinden ob es der Mühe wert ist.

In Teil 1 beschreibe ich wie die Registrierung abläuft, wie man Bookmarks importiert und neue Bookmarks mit Hilfe eines Bookmarklets anlegt.

In Teil 2 geht es darum mit Hilfe von Tags nach Bookmarks zu suchen und Tags zu gruppieren.

Social Bookmarking: Mr Wong

Nachdem ich meinen Spamfilter angepasst hatte, und mir mehrmals den Aktivierunslink erneut habe zuschicken lassen, kam die Aktivierungsmail – überraschend – doch noch an.

Dabei hatte ich mich schon gefreut keine Anleitung mehr schreiben zu „müssen“. ;-) Denn Schreiben ist anstrengend und ich habe momentan keine Ahnung wie ich den Artikel unterhaltsam und interessant schreiben kann.

Kurzer Themenwechsel: Motivation

Natürlich könnte ich es jetzt auch sein lassen und mich um anderes kümmern. Immerhin ist meine ToDo-Liste schon lang genug. Wieso mache ich es trotzdem? Und wieso gerade jetzt?

  • Da ich darüber nachgedacht habe, warum ich diese Aufgabe vor mir her schiebe, kann ich mir überlegen wie ich damit klar kommen kann. Was könnte man zufügen damit eine konventionelle Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Benutzung von Mr. Wong etwas interessanter wird? Idee: Ein kurzer Einschub zum Thema Motivation. Ich kann’s ja mal versuchen…
  • Meine Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel denn:
    • Versprochen ist versprochen und
    • In diesem Blog geht es vor allem um das Erledigen von Aufgaben, die man sich vorgenommen hat
    • Ich will die Aufgabe nicht immer auf den nächsten Tag verschieben, nur um dann den ganzen Tag daran zu denken und ein schlechtes Gewissen zu haben. – Wenn ich die Aufgabe jetzt erledige, habe ich den Kopf frei für andere Dinge.
    • Mein Mann ist gerade mit dem Kind unterwegs und die Gelegenheit etwas in Ruhe fertig zu machen ist selten. Es wäre ärgerlich für mich, sie nicht zu nutzen.

Registrierung

Um Mr. Wong richtig nutzen zu können, muss ich mich registrieren. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein und keiner  Erwähnung bedürfen. Wenn der Registrieren-Link nicht an ungewöhnlicher Stelle platziert wäre.

Normalerweise findet man solche Knöpfe ja irgendwo in der Seitenleiste. Oft auch ganz weit oben.

Nicht so bei Mr. Wong. Dort „versteckt“ man ihn in der Mitte der Hauptnavigation.

Registrieren-Button

Themenwechsel Nr. 2: Dieses Beispiel ist nicht wirklich schlimm. Aber auch wenn es die Suche nur um wenige Sekunden verzögert, könnte ein Webseitenbesucher schon etwas gestört sein und der Webseite weniger positiv gegenüberstehen. Besonders wenn solche Zeit- und Geduldsräuber gehäuft auftreten.

Manchmal ist es besser Erwartungen zu erfüllen als sie übertreffen zu wollen.

Wie geht es weiter nachdem man den Registrieren-Link gefunden hat?

Draufklicken, Daten eingeben und auf die Aktivierungsmail warten und auf den Aktivierungs-Link klicken.

Optional:

  1. Im Spam-Ordner nach der Mail suchen
  2. Spam-Einstellungen anpassen
  3. Aktivierungslink erneut schicken lassen (Gefunden im Einloggen-Menü)
  4. Nochmal warten
  5. Nochmal suchen
  6. Baldrian-Tropfen eínnehmen
  7. Spamschutz ausmachen
  8. Punkte 3 & 4 wiederholen.

Mail finden und Aktivierungslink betätigen oder aufgeben und einen Account bei delicious anlegen.

Sollte man es geschafft haben damit seinen Account zu aktivieren, soll man ihn als nächstes auch einrichten. Bizarrerweise sind die dafür nötigen Schritte viel einfacher, als eine Mail von Mr. Wong zu erhalten.

Nächste Schritte: Account einrichten

1. Buttons installieren (oder die Toolbar)

Das Bookmarklet „Seite bookmarken“ lässt sich einfach in die Lesezeichenleiste ziehen und wird danach dazu benutzt, besuchte Webseiten direkt bei Mr. Wong einzutragen. Ich hab es „mr wong!“ genannt. Mit dem Ausrufezeichen unterscheide ich es von einem normalen Bookmark.

Außerdem sieht es so schön auffordernd aus. Es will benutzt werden.

Bookmarklet in der Lesezeichenleiste

Mr Wong - Bookmarklet in der Lesezeichenleiste des Browsers

Die Toolbar enthält zusätzlich einen Button für die eigenen Favoriten und noch einen Anderen für den direkten Zugriff auf „wichtige“ Seiten des Anbieters.

Da ich viele Navigationselemente in meinem Browser nicht mag, da ich sie unübersichtlich finde, verzichte ich lieber auf die Toolbar.

2. Freunde finden

Alle die auch paranoid sind oder keine Freunde haben, die da auch registriert sind oder keine Freunde haben, lassen das lieber und wählen „weiter ohne Freunde finden“ ;-)

3. Profil ausfüllen

Ich finde, dass diese Informationen nur mich was angehen. Der „weiter“-Button ist hier mein Freund.

4. Bookmarks importieren

Hier ist es wichtig alle Bookmarks erstmal als privat zu kennzeichnen.

Es macht keinen Sinn passwortgeschützte Privatseiten bei Mr. Wong anzeigen zu lassen.

Auch ist immer die Gefahr da, dass Besucher irgendwie erfahren, wer da die Bookmarks gespeichert hat. Wer also nicht will, dass sein Chef davon erfährt, dass er Seiten anschaut, auf denen es Tipps gibt wie man am Arbeitsplatz so wenig wie möglich arbeitet sollte den Bookmark geheim halten.

Die meisten Leute würden auch nicht wollen, dass ihre Freunde es erfahren, falls sie sich für Seiten über Potenzstörungen interessierten.

Wer auch noch Angst hat, dass auch die privaten Daten irgendwann gestohlen werden oder durch eine Panne veröffentlicht werden, sollte sich überlegen, ob er hier seine Bookmark-Datei hochlädt.

Die wahrscheinlich praktischste Alternative wäre, nur die wichtigsten Bookmarks per Hand hinzuzufügen und wenigstens Diese überall verfügbar zu haben, während man seine Bookmarks doch wieder zu Hause verwaltet.

Der Browser Firefox unterstützt das Tagging übrigens auch.

5. Los geht’s

An diesem Punkt habe ich das Einführungsvideo einfach übersprungen.

Wenn ich jetzt eine Webseite zu meinen Favoriten zufügen möchte, besuche ich sie und klicke auf das „mr wong!“-Bookmarklet in meiner Lesezeichenleiste.

Dadurch werde ich sofort auf die Mr-Wong-Speichern-Seite umgeleitet, auf der man Webseiten auch von Hand eingeben kann.

Nur die URL und der Titel sind dann schon eingetragen. Kommentare und die passenden Tags (Schlagworte) darf man sich selbst überlegen. Hier kann man so kreativ werden wie man will. Da Kreativität aber anstrengend ist, lasse ich die Kommentare oft weg.

Die Tags dagegen, sind mein Lieblings-Mittel um Ordnung in Bookmarks zu bringen. Wundersamerweise klappt das Organisieren, ohne sich vorher mühsam Kategorien überlegt zu haben. Erst später, wenn genug Tags vorhanden sind, gruppiere ich sie um mehr Überblick zu erhalten.

Schande über den, der sie nicht benutzt. ;-)

Die Zuordnung muss nur halbwegs Sinn ergeben. Und zwar in meinen eigenen Augen. Ich tagge hauptsächlich für mich und nicht um auf Andere organisiert zu wirken.

Tags die man vorher schon mal benutzt hat werden am rechten Rand angezeigt und man kann diese Schlagworte dann einfach durch klicken hinzufügen und muss sie nicht noch einmal tippen.

Wichtig ist hier wieder ob man einen Bookmark öffentlich zugänglich machen möchte oder nicht. Öffentlich ist meistens in Ordnung. Andere wollen schließlich auch Empfehlungen bekommen.

Tags: , ,

Lesezeichen setzen:
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Yigg

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  • One Response to “Social Wongmarking Teil 1”

    1. Also zunächst mal muss ich sagen, das Design Deiner Seite finde ich echt genial.
      Und das Thema finde ich auch sehr interessant. Was mir allerdings fehlt ist das Feed. Oder habe ich das übersehen?

      Schick mir doch mal eine E-Mail wenn Du ein Feed hast, und auch die Webseite Deines Vaters. Ihr kommt dann auf meine Seite. Sogar gratis. :-)

      Sorry das ich jetzt Kommentar missbraucht habe, aber ich hatte ehrlich gesagt keine Lust nach Email Adresse zu suchen :-)

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